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Bedeutende Börsenereignisse und Krisen

Am 28. Oktober 1929 geschah der größte Börsencrash des 20. Jahrhunderts, der die damalige Weltwirtschaft in ein jahrelanges Tief stürzte. Am später so genannten Black Monday (Schwarzer Montag) fiel der Dow Jones Industrial Average um fast 40 Punkte von 298,97 auf 260,64 Punkte. Da besagter Oktober viele missliche Tage zu Folge hatte, wurden viele Wochentage als Schwarze Tage bezeichnet. Entgegen des entstandenen Mythos um den bekannten Schwarzen Freitag vom 25.10. 1929 gab es diesen als den Katastrophenfreitag per se nicht einmal. Zwar lag der Dow Jones Industrial Average immernoch äußerst niedrig, jedoch holte er an diesem Schwarzen Freitag sogar um 1,75 Punkte auf.

Ein ähnlich großer Börsencrash, der bisher schwerwiegenste des 21. Jahrhunderts, geschah im Jahr 2007 im Zuge der Finanz- und Immobilienkrise sowie der Bankenpleiten im Folgejahr 2008 führte dies zu mehreren dramatischen Börsenkursrutschen. Unter anderem setzte die Russische Börse den internationalen Handel zeitweilig komplett aus.

Neben diesen überaus bedeutenden internationalen Börsenereignissen, gab und gibt es sicherlich noch einige nationale Börsenereignisse, die entweder zum Niedergang oder zur Fusion einer oder mehreren Börsen führten. Die bisher wichtigste britische Börsenereignis war ohne Zweifel die Fusion aller großbritannischen Börsen zur London Stock Exchange im Jahr 1974. Mitte der 1990er fusionierten 3 Börsen, die Genfer, Baseler und Züricher Börse zur SWX Swiss Exchange. Ende 1999 fusionierten die beiden Singapurer Börsen, die Stock Exchange of Singapore (SES) und Singapore International Monetary Exchange (SIMEX), zur Singapore Exchange Limited (SGX). Von größter Bedeutung jedoch für den Welthandel war die Übernahme der bereits schon großen Börsenzusammenkunft der Euronext aus verschiedenen europäischen Börsen, wie der Pariser und Lisaboner, und der Übernahme dieser durch die NYSE zur NYSE Euronext.